Tagesgebet 03-07-2015

Der ungläubige Thomas

Der ungläubige Thomas (Gerrit van Honthorst, 17. Jh.)

Gerard van Honthorst 003“ von Matthias Stomer (fl. 1615–1649) – The Yorck Project: 10.000 Meisterwerke der Malerei. DVD-ROM, 2002. ISBN 3936122202. Distributed by DIRECTMEDIA Publishing GmbH.. Lizenziert unter Gemeinfrei überWikimedia Commons.

TAGESGEBET

Allmächtiger Gott,

am Fest des heiligen Apostels Thomas

bitten wir dich:

Höre auf seine Fürsprache

und bewahre unseren Glauben

in der Not des Zweifels;

öffne unser Herz für das Wort deines Sohnes,

damit wir wie Thomas ihn bekennen

als unseren Herrn und Gott

und das Leben haben im Namen Jesu Christi,

der in der Einheit des Heiligen Geistes

mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

Quelle:  Das Journal von Pastor Peter Stanic

Die Morgenröte – ein wiederkehrendes Symbol für die Auferstehung Christi

Auferstehung

Auferstehung (Dieric Bouts, um 1455)

 

So heißt es in dem Ambrosius von Mailand zugeschriebenen und aus dem 4. oder 5. Jahrhundert stammenden Hymnus Aurora lucis rutilat, der zu den Laudes des Ostersonntags gesungen wird:

 

„Der Morgen rötet sich und glüht, der ganze Himmel tönt von Lob,
in Jubel jauchzt die Erde auf, und klagend stöhnt die Unterwelt.
Der starke, königliche Held zerbrach des Todes schweren Bann.
Sein Fuß zertrat der Hölle Macht: Aus harter Fron sind wir befreit.
Er, den der Stein verschlossen hielt, und den man noch im Grab bewacht,
er steigt als Sieger aus dem Grab, fährt auf in strahlendem Triumph.
Schon werden alle Klagen stumm, in Freude wandelt sich der Schmerz,
denn auferstanden ist der Herr; ein lichter Engel tut es kund.
Dem Herrn sei Preis und Herrlichkeit, der aus dem Grabe auferstand,
dem Vater und dem Geist zugleich, durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen.“

 

hl. Ambrosius von Mailand

Tagesgebet: 07-03-2015

Tagesgebet 07-03-2015

 

Gütiger Gott,

durch das Wirken deiner Gnade

schenkst du uns schon auf Erden

den Anfang des ewigen Lebens.

Vollende, was du in uns begonnen hast,

und führe uns hin zu jenem Licht,

in dem du selber wohnst.

Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Berliner Philharmoniker: Und Goethes Engel singen

Berliner Philharmoniker

Und Goethes Engel singen

von Sybill Mahlke

Daniel Harding dirigiert bei den Berliner Philharmonikern

Robert Schumanns „Szenen aus Goethes Faust“. Dem britischen Künstler gelingt dabei eine bewegende Interpretation.

Robert Schumanns „Szenen aus Goethes Faust“ bilden eine umfangreiche lyrische Kantate, auf die der Hörer sich einlassen muss, um nicht zu ermüden. Dirigenten wie Britten und Abbado haben sich an ihr als Schatzgräber entzündet. Jetzt führt Daniel Harding mit umsichtigem Engagement am Pult der Berliner Philharmoniker vor, dass eine neue Auseinandersetzung mit dem Werk, das ihm seit längerem vertraut ist, Gewinn bringt (noch einmal am heutigen Montag, 20 Uhr). Die Ouvertüre in d-Moll ist in ihrem Mischklang kaum originell, gezeichnet schon von Spuren des Niedergangs, der Schumann heimgesucht hat. Bezeichnend widmen sich die Gretchen-Szenen nicht der stürmisch Liebenden, sondern ihrer Lieblichkeit und Angst.

Gretchens Hilfeschrei „Rette mich von Schmach und Tod“ an die Mater Dolorosa und der „Dies irae“-Chor stehen für die christlich-mittelalterliche Tendenz der Dichtung, die Schumann favorisiert. So komponiert er sogar chorisch „Es ist vollbracht“ anstelle von Goethes „vorbei“, bevor mit der „Verklärung“ und den Liedern der Engel der eindringlichste Satz beginnt: pastorale Stimmung, mystische Gesänge, „Himmelskönigin“. Harfe und Oboe klingen kostbar aus dem Orchester, während Dynamik die Aufführung bestimmt.

Die Sänger verteidigen ihren Goethe textdeutlich mit Schumanns Wohlklang, voran Christian Gerhaher (Faust), Dorothea Röschmann (Gretchen), Anna Prohaska (Sorge), ferner Andrew Staples, Franz-Josef Selig, Luca Pisaroni. Dazu der fabulöse Rundfunkchor und Knaben des Staats- und Domchors. Es ist etwas Introvertiertes an der Musik, die in ihrem Helden kein Idealbild deutschen Geistes feiern will. Schumanns „Faust“ kommt aus romantischer Religiosität. Das Publikum applaudiert einer bewegenden Interpretation.

viaBerliner Philharmoniker: Und Goethes Engel singen – Kultur – Tagesspiegel.

Engel sind mit uns

© Monika Maria Ehliah Windtner

So viele Engel, gibt es in deinem Leben,sie alle wollen dir, das Beste nur geben.Sie sind dir zur Seite, ob Müh´ oder Plag´,sie wollen für dich, einen gelungenen Tag.Vor allem wollen sie, dass du glücklich bist,und, du dein Leben, so richtig genießt.

© Monika Maria Ehliah Windtner

Habt einen Tag voll Wunder und Freuden!

viaEngel sind mit uns.