Gestrandete Meeressäuger in Neuseeland: Hoffnung für 60 der 200 Wale | – Das Journal

Gestrandete Meeressäuger in Neuseeland - Hoffnung für 60 der 200 Wale

Gestrandete Meeressäuger in Neuseeland

Hoffnung für 60 der 200 Wale

Stand: 14.02.2015 13:37 Uhr

Helfer übergießen sie unermüdlich mit Wasser und hoffen, dass sie bei Flut wieder ins offene Meer schwimmen. Zumindest bei einem Teil der 200 vor Neuseeland gestrandeten Wale scheint das funktioniert zu haben. 140 Tiere sind allerdings tot.

Etwa 60 der in Neuseeland gestrandeten Wale sind vorläufig gerettet. Das teilte die Umweltbehörde DOC mit. Freiwilligen Helfern sei es gelungen, die Wale mit Einsetzen der Flut in tieferes Wasser zu leiten. „Sie sammeln sich und haben Kurs nach Süden genommen, was eine wirklich gute Sache ist“, sagte der örtliche DOC-Verantwortliche Andrew Lamason. Derzeit sehe es recht positiv aus.

140 der 200 gestrandeten Tiere haben allerdings nicht überlebt. Umweltschützer befürchten, dass auch die 60 geretteten Tiere – wie schon zuvor geschehen – umkehren und erneut stranden könnten. Für diesen Fall schließen die Behörden auch ein Einschläfern nicht aus. Die Tiere waren gestern an der Landzunge Farewell Spit auf der Südinsel entdeckt worden.

Grindwale werden bis zu sechs Meter groß. Im Sommer stranden sie häufig an den Küsten Neuseelands. Dass es derart viele Tiere sind, wie im aktuellen Fall, ist aber selten. Experten beschreiben Farewell Spit wegen des flachen Wassers als Falle für Wale. Warum die Meeressäuger stranden, ist unklar.

 

Neuseeland: 200 Grindwale vor der Küste gestrandet, 13.02.2015

Neuseeland: 200 Grindwale vor der Küste gestrandet, 13.02.2015

Weltatlas | Neuseeland

 

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Bauarbeiten am Nicaragua-Kanal : Spatenstich am Megaprojekt

Bauarbeiten am Nicaragua-Kanal

Bauarbeiten am Nicaragua-Kanal

Spatenstich am Megaprojekt

Stand: 23.12.2014 03:54 Uhr

In Nicaragua haben die Bauarbeiten am Kanal zwischen Atlantik und Pazifik begonnen. Die Regierung erhofft sich von der Wasserstraße einen Wirtschaftsboom, Aktivisten befürchten dagegen Umweltschäden und Enteignungen.

Von Martin Polansky, ARD-Studio Mexiko

Es war eine eher bescheidene Zeremonie für das Megaprojekt. Unweit der Pazifikküste hielten Nicaraguaner und Chinesen gemeinsam ein Spruchband in beiden Sprachen – symbolischer Baubeginn des Interozeanischen Kanals. Im Hintergrund lärmten bereits die Bagger, denn erst einmal müssen neue Straßen her. Die Verkehrswege in dem armen Land sind zu schlecht für Riesentransporter und Baufahrzeuge.

Steckt Chinas Regierung hinter dem Projekt?

Die Chinesen werden nun eine zentrale Rolle in dem sozialistisch regierten Nicaragua übernehmen. Der Unternehmer Wang Jing von der weithin unbekannten HKND-Group mit Sitz in Hongkong will das gigantische Projekt realisieren, das mit rund 32 Milliarden Euro kalkuliert ist. Wang Jing verspricht eine goldene Zukunft: „Heute wollen wir beginnen. Dieser Boden, auf dem wir stehen, wird den Weg ebnen für ein stärkeres Land und ein glücklicheres Volk. Der Boden und dieser Kanal werden in die Geschichte eingehen.“

Viele vermuten, dass in Wahrheit die chinesische Regierung hinter Wangs Projekt steht. Peking hat ein strategisches Interesse an den Rohstoffen Lateinamerikas und am Handel mit den USA. Die größten Containerschiffe werden auch zukünftig nicht durch den Panama-Kanal passen, obwohl der gerade ausgebaut wird. Nicaraguas Präsident Daniel Ortega verspricht  Aufschwung und Arbeitsplätze für das Land. Laut Konzessionsvertrag kann HKND den Kanal bis zu 100 Jahre betreiben. Nicaragua wird aber schrittweise an den erhofften Gewinnen beteiligt.

Nicaragua – Baubeginn des Kanals

M. Polansky, ARD Mexico City

23.12.2014 03:32 Uhr

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Mehrheit der Nicaraguaner für Bau

Umfragen zeigen, dass gut zwei Drittel der Nicaraguaner für den Kanal sind. Allerdings gibt es auch Kritik und Proteste. Viele befürchten, dass sich Nicaragua praktisch an China verkaufe und HKND eigene Arbeiter und Ingenieure mitbringe. Auch die Folgen für die Umwelt sind ungewiss. Entsprechende Studien sind noch in Arbeit. Umweltschützer warnen aber, dass der riesige Nicaragua-See versalzen könnte. Denn er soll für den Schiffsverkehr genutzt werden, wofür eine ausgebaggerte Kanalrinne notwendig ist.

Zudem ist geplant, dass Land tausender Menschen gegen eine geringe Entschädigung zu enteignen und die Bewohner umzusiedeln. Gerade dagegen regt sich Widerstand. Etwa von Fatima del Rosario Duartes, die auf dem Gebiet des geplanten Kanals lebt: „Wir sind einfache Leute, kleine Bauern. Wir haben nur unseren Boden. Uns wird das Land praktisch gestohlen. Was soll uns das Projekt bringen? Ein Bauer kann doch nicht für den Kanal arbeiten. Wer von uns soll von HKND beschäftigt werden?“

Der Nicaragua-Kanal soll eine Gesamtlänge von 278 Kilometern haben und unter anderem den Nicaragua-See durchqueren.

Der Nicaragua-Kanal soll eine Gesamtlänge von 278 Kilometern haben und unter anderem den Nicaragua-See durchqueren.

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Müllberge und Gesundheitsrisiken: Coffee to go soll gehen

Müllberge und Gesundheitsrisiken

Coffee to go soll gehen

Ob in der U-Bahn, im Büro oder beim Schlendern – der Kaffeebecher für unterwegs gehört in Deutschland überall dazu. Über den Müllberg aus weggeworfenen Bechern macht sich bislang kaum jemand Gedanken. Verbraucherschützer wollen das ändern

Nicht mehr wegzudenken aus dem Straßenbild - der Coffee to go.

Nicht mehr wegzudenken aus dem Straßenbild – der Coffee to go.

(Foto: dpa)

Kaffee zum Mitnehmen für unterwegs gibt es noch gar nicht allzu lange – aber er ist ungeheuer populär. Das beliebteste Getränk der Deutschen wird von Bäckereien und Coffee-Shops ebenso wie von Fast-Food-Ketten, Tankstellen und in Automaten angeboten. Mit einer Kampagne für Mehrweg-Kaffeebecher will die Verbraucherzentrale Hamburg die zunehmende Müllflut durch den beliebten Coffee to go eindämmen.

Jährlich werden nach Berechnungen der Verbraucherzentrale in Deutschland rund 6,4 Milliarden Pappbecher samt Plastikdeckel verbraucht und landen im Abfall. „Die damit verbundene Umweltbelastung durch die Herstellung und Entsorgung findet bisher kaum Beachtung“, sagte Dirk Petersen, der Umweltexperte der Verbraucherzentrale. Die Produktion eines Bechers verursache 110 Gramm CO2, was sich pro Person und Jahr auf 40 Kilogramm summiere.

Die Verbraucher in Deutschland trinken im Jahr rund 165 Liter Kaffee, mehr als Mineralwasser (140 Liter) und Bier (107 Liter). Ungefähr jede vierte Tasse wird außer Haus konsumiert, schätzt der Deutsche Kaffee-Verband. Bäckereien und Stehcafés liegen da weit vorn. Der Kaffee wird dort nicht zwingend in Pappbechern ausgeschenkt, sondern auch in Porzellantassen. Viele Kunden entscheiden sich aber für die Variante „to go“. Und wählen den Pappbecher. Viele Coffee-Shops, in Hamburg rund die Hälfte, haben gegen einen Preis von 4,90 Euro bis 15,90 Euro auch Mehrwegbecher im Sortiment, zur Zeit auch mit weihnachtlichen Motiven. Und häufig gibt es Rabatte für Kunden mit einem eigenen Becher.

„Viele Kunden ziehen aber den Pappbecher vor“, heißt es hinter der Theke in einem Hamburger Coffee-Shop. „Sie wollen ja nicht den ganzen Tag mit einem Becher herumlaufen, sondern sich spontan dann einen Kaffee kaufen, wenn sie Lust darauf haben.“ Einzelne Bäckereien oder Coffee-Shops akzeptieren auch keine Mehrweg-Becher oder nur die eigenen – vorgeblich aus hygienischen Gründen.

Dabei ist der Kaffeebecher nach Einschätzung der Verbraucherschützer nicht nur ein Problem für die Umwelt. „Die Becher sind innen mit Kunststoff beschichtet, von dem auch schädliche Stoffe an den Kaffee abgegeben werden können“, sagte Petersen. „Eine gesundheitliche Beeinträchtigung kann nicht ausgeschlossen werden.“

Quelle: n-tv.de , Eckart Gienke, dpa

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Neues Klimaabkommen ist in Sicht – Lackmustest für Hendricks Ankündigungen

Neues Klimaabkommen ist in Sicht – Lackmustest für Hendricks Ankündigungen

Germanwatch: Gipfel von New York hat Klimaschutz weltweit wieder auf die Tagesordnung gesetzt

Neues Klimaabkommen ist in Sicht

Beim UN-Klimagipfel in New York haben sich die 120 anwesenden Staats- und Regierungschefs zu dem Ziel bekannt, Ende nächsten Jahres ein Klimaabkommen mit Verpflichtungen für alle Staaten abzuschließen. „Dieser Gipfel hat die Weichen gestellt: Ein neues Klimaabkommen im Dezember 2015 in Paris ist nun sehr wahrscheinlich“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch. „Besonders wichtig ist, dass China und die USA nicht nur zusagten, die 2009 in Kopenhagen angekündigten Klimaziele zu erreichen, sondern auch auf ein neues Abkommen drängten. China will Anfang nächsten Jahres ankündigen, wann das Land mit dem höchsten CO2-Ausstoß den Scheitelpunkt der Emissionen erreichen wird. Zudem wollen auch die USA neue Klimaziele vorlegen.“

Erstmals setzten sich auch Regierungschefs für das langfristige Ziel ein, bis Mitte des Jahrhunderts ganz aus den fossilen Energien auszusteigen oder sogar auf 100 Prozent Erneuerbare Energien zu setzen. Sowohl Entwicklungsländer wie Costa Rica, Malawi, Samoa, Tuvalu oder Kolumbien als auch Industrieländer wie Dänemark oder Deutschland drängten auf solch ambitionierte Langfristziele.

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Spektakel am Himmel: Sonnensturm könnte Polarlichter in Europa erzeugen – N24.de

Spektakel am Himmel

Sonnensturm könnte Polarlichter in Europa erzeugen

Polarlichter

Ein Sonnensturm wird bald die Erde treffen. Experten gehen von geringen Störungen aus. Ein Spektakel am Himmel gilt als möglich: Im Norden Europas könnten Nordlichter zu sehen sein.

Ein starker Sonnensturm rast auf die Erde zu – er könnte am Wochenende den Funkverkehr stören, aber auch Polarlichter an den Himmel über dem nördlichen Europa zaubern. „Wir erwarten derzeit keine schwerwiegenden Auswirkungen auf die nationale Infrastruktur, aber wir beobachten die Ereignisse genau“, sagte der Direktor des US-Weltraumwetterzentrums, Thomas Berger, am Donnerstag (Ortszeit) in Washington. Auslöser des Sonnensturms waren demnach zwei Explosionen auf der Sonnenoberfläche, bei denen in den vergangenen Tagen elektrisch geladene Teilchen in Richtung Erde geschleudert wurden.

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Besserer Schutz durchgesetzt: Deutschland rettet die Haie – n-tv.de

Rettung der Haie

Besserer Schutz durchgesetzt

Deutschland rettet die Haie

Haie sind im Prinzip arme Kerle. Sie sind bei Weitem nicht so gefährlich für den Menschen, wie allgemein angenommen wird – und werden dennoch gejagt, beigefangen und verspeist. Nun gibt es Hoffnung für die bedrohten Räuber.

Nach jahrelangem Ringen gilt ab sofort ein weltweiter Schutz für fünf wichtige Haiarten. Bereits 2013 war auf der 16. Artenschutzkonferenz in Bangkok die Aufnahme des Heringshais, des Weißspitzenhochseehais und drei Hammerhai-Arten sowie von Mantarochen auf die Rote Liste des internationalen Artenschutzabkommens (Cites) beschlossen worden.

Nach einer 18-monatigen Übergangsfrist tritt die Einschränkung der kommerziellen Nutzung nun ab Sonntag in Kraft. Werden diese Haie gefischt, muss vom Exportland nachgewiesen werden, dass sie aus Beständen stammen, in denen es genug Populationen gibt. Das Bundesumweltministerium wertet die gerade von Japan bekämpfte Verschärfung als wichtigen Durchbruch beim globalen Schutz von Haien.

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Luftverschmutzung durch Müllverbrennung

40 Prozent des globalen Mülls landen auf illegalen Feuerstellen

Luftverschmutzung durch Müllverbrennung schlimmer als gedacht

Luftverschmutzung

Wo Rauch ist, ist auch Feu­er, und da­von ei­ne gan­ze Men­ge. Ei­ne neue Stu­die zeigt, dass 40 Pro­zent des glo­ba­len Mülls in of­fe­nem Feu­er ver­brannt wer­den und da­bei gro­ße Men­gen an gif­ti­gen Ga­sen und Schmutz­par­ti­keln in die Luft ab­ge­ben. Schad­stof­fe, die in kei­ner of­fi­zi­el­len Sta­tis­tik auf­tau­chen und dem Kli­ma und der Ge­sund­heit enorm scha­den kön­nen. … wei­ter­le­sen

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