Fastenzeit: Zwischenbilanz

Mein Leben als Rezitatorin und Dichterin

Fasten, Beten, Almosen geben – diese Punkte sind im Christentum nicht voneinander trennbar. Die Fastenzeit stellt sie besonders in den Vordergrund, aber grundsätzlich sind sie immer wichtig. Freitag ist immer ein Fastentag, und auch ein intermittierendes Fasten kann sinnvoll sein.
Daß Fasten auch den Verzicht auf anderes als Essen und Genußmittel bedeuten kann, will ich nicht thematisieren (das tun genug andere). Für mich ist Fasten in der Tat zuvörderst eine starke Einschränkung im Essen, und zwar nicht um abzunehmen, auch wenn ich das als angenehmen Nebeneffekt dazubekomme.

Fasten heißt: Nicht satt werden. Damit erfahre ich in einem geringen Grade, wie es ist, nicht genug zu essen zu haben. Die oft beschworene Solidarität mit den Armen fällt leichter und ist glaubwürdiger, wenn man weiß, wie Hunger sich anfühlt.

Fasten heißt: Verzichten auf Dinge, die selbstverständlich und alltäglich scheinen, und merken, daß es ohne sie nicht ohne weiteres leicht geht, aber geht…

Ursprünglichen Post anzeigen 231 weitere Wörter

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter News veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s